Ob es wirklich der Auslöser war, ist noch ungeklärt, ein mittelschwerer Skandal war es in jedem Fall: Das Ergebnis der vorigen Bundespräsidentenwahl wurde vor der offiziellen Verkündung bekannt. Weil jemand aus der Bundesversammlung einen entsprechenden Tweet in die Welt geschickt hatte. Damit solche Unverschämtheiten künftig nicht mehr geschehen (oder zumindest Folgen haben, falls sie doch geschehen), hat die Politik jetzt Fakten geschaffen: Die Impressumspflicht für Twitter kommt. Ein Unding, finde ich - ein weiterer Schritt zur Beschneidung der Freiheit des Internet.
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Ich gehöre sicher nicht zur Twitter-Avantgarde im Lande, aber nach mehr als einem Jahr ziemlich regelmäßigen Tweetens (Twitterns?) mag ich das Gezwitscher ziemlich gerne. Allerdings ist nicht nur mein Spaß an Twitter gewachsen, auch die nervigen Kleinigkeiten fallen mir immer öfter auf. Gerade in den letzten Wochen. Zeit, ein bisschen Dampf abzulassen: Hier sind 5 Dinge, die ich an Twitterern wirklich hasse.
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Viel ist schon geschrieben worden über die Suche der großen Verlage nach neuen Einkommensquellen und die Paid-Content-Experimente von New York Times, Springer und Co. Einen wesentlichen Beitrag zur Debatte kann ich natürlich nicht mehr leisten. Eine Meinung kann ich aber noch beisteuern - und die (Selbst-)Beobachtung, auf der sie basiert. Die Meinung: Paid Content wird für Zeitungsinhalte nie funktionieren. Die Beobachtung, auf der die Meinung passiert: meine eigene Trägheit.
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